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Berufliche Reintegration von Psychisch behinderten Menschen (BeRe-PK)

Zielgruppe

Die Maßnahme ist ein Angebot für erwachsene Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen im psychischen Bereich ihren Beruf nicht mehr ausüben können oder nach Krankheitsphasen die berufliche Wiedereingliederung anstreben

Ziel der Maßnahme

Ziel ist die Verbesserung der beruflichen Eingliederungschancen und die Wiedereingliederung in ein festes Arbeitsverhältnis nach der Teilnahme an der Maßnahme.

Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich für eine berufliche Tätigkeit, die ihren Leistungseinschränkungen Rechnung trägt, wohnortnah zu qualifizieren. Ein Verbleib im sozialen Umfeld (Familie, Freunde) ist somit möglich.

Inhalt und Ablauf im Überblick

Beginn: Nach Absprache mit dem zuständigen Rehabilitationsträger

Dauer: 8 Monate

Am Beginn des Lehrgangs steht eine dreimonatige Vorbereitungsphase. In dieser wird die persönliche und berufliche Situation der Teilnehmer aufgearbeitet und darauf aufbauend eine individuelle berufliche Perspektive entwickelt. In betrieblichen Orientierungs- und Belastungspraktika erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit in der beruflichen Praxis ihre Vorstellungen über ihre beruflichen Perspektiven zu überprüfen, zu konkretisieren und ggf. auch zu korrigieren.

Die anschließende Eingliederungsphase dient der Qualifizierung und Vermittlung der Teilnehmer.

Die Qualifizierung der Teilnehmer erfolgt durch Unterricht im bfz und durch Erprobungs- und Vertiefungspraktika in Betrieben, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass die bisher ausgeübte Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann oder um die berufliche Neuorientierung zu ermöglichen.

Die Vermittlung der Teilnehmer in eine Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt erfolgt durch Unterstützung bei der Stellensuche und der Bewerbung und durch die Vermittlung von Einarbeitungspraktika in Betrieben.

Der Teilnehmer kann den Lehrgang vorzeitig beenden, wenn ein geeigneter Arbeitsplatz gefunden ist.

Leistungen des bfz

  • Organisation und Gestaltung des Unterrichts
  • Unterstützung bei der Erarbeitung eines Berufswegplanes
  • Vorbereitung auf die betriebliche Praxis
  • Akquisition und Vermittlung von Praktikumsplätzen
  • Individuelle Betreuung und Beratung durch erfahrene Sozialpädagogen und Psychologen während der gesamten Maßnahmedauer
  • Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Arbeitsstellen, die gesundheitliche Einschränkungen, persönliche Neigungen und – soweit möglich – vorhandene Qualifikationenberücksichtigen
  • Unterstützung beim Übergang in ein Arbeitsverhältnis
  • Kooperation mit Betrieben und allen Stellen, die an der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben beteiligt sind.

Teilnahmevoraussetzungen

Über die Teilnahme entscheiden die jeweiligen Rehabilitationsträger.

Diese Maßnahme wird vom folgenden bfz-Standort durchgeführt: