


Wer über einen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf verfügt, hat vielfach bessere Chancen auf eine Arbeitsstelle, als ein ungelernter Bewerber. Wer gar als Quereinsteiger in einem neuen Berufsfeld arbeiten will, hat ohne nachweisbare Qualifikationen nur geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Individuelle Lebensverläufe und die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt führen aber häufig dazu, dass der in der Jugend erlernte Beruf nicht lebenslang ausgeübt werden kann oder eine Berufsausbildung bislang nicht absolviert wurde.
Bewerber mit veralteten Berufsabschlüssen - oder ohne Abschluss - arbeiten überdurchschnittlich häufig im Niedriglohnsektor und dies oft im Wechsel mit langen Zeiten der Arbeitslosigkeit.
Eine Umschulung ist daher eine geeignete Möglichkeit, den notwendigen Berufsabschluss zu erwerben und damit die beruflichen Perspektiven nachhaltig zu verbessern. Eine "verkürzte" Ausbildung in einem neuen Beruf zu absolvieren, erfordert allerdings große Anstrengungen:
Bei einer betrieblichen Umschulung verkürzt sich die Ausbildungsdauer um ein Drittel.
Dadurch steigen gleichzeitig die Anforderungen und nötigen Anstrengungen, um die Ausbildungsinhalte vollständig zu erlernen.
Die Maßnahme "Vorbereitung auf Kammerprüfung" unterstützt Sie dabei, Ihre Umschulung erfolgreich abzuschließen.
Sie erhalten während der gesamten Umschulung ergänzenden theoretischen Unterricht in Kleingruppen. Dabei können offene Fragen geklärt werden und der Berufsschulstoff kann nachgearbeitet werden.
Eine Umschulung ist in allen Ausbildungsberufen möglich, bei denen die Kammer einer Ausbildungszeitverkürzung zustimmt. Dies wird im Einzelfall mit der Seminarleitung geklärt.
Teilnehmen können grundsätzlich alle Erwachsenen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
Wir beraten Sie gerne bei der Prüfung der Voraussetzungen.
Die Organisation und Betreuung des Lehrgangs erfolgt durch eine qualifizierte Seminarleitung der bfz gGmbH. Die theoretischen Inhalte werden von Lehrkräften unterrichtet, die fachliche und pädagogische Berufserfahrung besitzen. Die Inhalte werden passgenau auf den gewählten Beruf und die individuellen Belange ausgerichtet.
In Vollzeit dauert die Umschulung 23 Monate. Dies entspricht zwei Dritteln der üblichen Ausbildungsdauer.
Die Organisation des Berufsschulunterrichts ist abhängig vom Umschulungsberuf. Allerdings kann man mit durchschnittlich eineinhalb Tagen pro Woche planen - außer in den Schulferien. Der die Umschulung begleitende Unterricht findet nach Absprache einmal wöchentlich im bfz statt. Die Umschulung endet mit der Prüfung vor der zuständigen Kammer. Diese entscheidet auch über die Zulassung zur Abschlussprüfung. Die Umschulung endet mit der Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses (normalerweise der Tag der mündlichen Prüfung). Intensive Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung erhalten Sie im Rahmen unseres Begleitunterrichts.
- berufsbegleitend
- An- und Ungelernte
- Arbeitnehmer/innen
- Arbeitsuchende
- Ausbildungsabbrecher
- EDV
- gewerblich-technisch
- Gesundheitswesen
- Hotel- und Gaststättengewerbe
- kaufmännisch
- sozial-pflegerisch
- Anpassungsfortbildung
- Agentur für Arbeit
- Firma
- Jobcenter
- vor der entsprechenden Kammer
- Kursbeginn: 01.09.2012
- Kursende: 31.07.2014
- Kurszeiten: individueller Stützunterricht, ggf. Samstags
- Förderung durch Bildungsgutschein möglich
- Würzburg
- Lohr
- Kitzingen
- Schwäbisch Hall
- Tauberbischofsheim
- Unsere Kolleginnen im Sekretariat helfen Ihnen gerne weiter:
- Telefon: 0931 6150-0
- E-Mail: info@wue.bfz.de
Trägergestützte Innerbetriebliche Umschulung - TIBU
(Download als PDF, 179 KB)
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