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Neues aus dem bfz Aschaffenburg

Informieren – Sensibilisieren – Enttabuisieren

Foto Teilnehmer Fachforum DemenzIm Rahmen der ersten bayerischen Demenzwoche fand am 17. September 2019 das Fachforum Demenz in der AOK Aschaffenburg statt. Unter dem Motto „Demenz. Einander offen begegnen" setzt sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Bundesministerium für Gesundheit für mehr Verständnis für die Belange von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen ein.

Informieren – Sensibilisieren – Enttabuisieren und aktive Beschäftigungs- und Unterstützungsangebote vorstellen, dazu leistet das jährliche Demenzforum in Aschaffenburg einen wichtigen Beitrag mit Expertenvorträge, Workshops und Fachinformationen für Pflegekräfte, Ärzte, Betroffene und Angehörige. „Raus aus der Tabuzone – Demenzaktiv mit Herz und Verstand", so lautete das Fokusthema 2019. Zahlreiche Interessenten waren der Einladung gefolgt. Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltung vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) gGmbH in Kooperation mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Untermain e.V. und der AOK Direktion in Aschaffenburg unter der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin der Stadt Aschaffenburg, Jessica Euler.

Gruppenbild Fachforum Demenz: von links nach rechts Dr. med. Hofmann, Neurologe, Petra Simon-Wolf,  bbw Aschaffenburg, Sybille Stier mit Caya und Gaby Faeseler mit Luke vom Malteser Hilfsdienst, Sabine Geipel, Alzheimer Gesellschaft Untermain e.V. und Dr. med. Jan Dorr, Klinikum-AschaffenburgMit dem Impulsvortrag über „Nichmedikamentöse Behandlungsstrategien von Menschen mit Demenz, sensibilisierte Dr. med. Werner E. Hofmann, Neurologe in Aschaffenburg, die Zuhörer sich aktiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Dr.med. Jan Dorr, Leiter der Akutgeriatrie im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, thematisierte „Demenz und der freie Wille" und befasste sich mit der Fragestellung: - wie kann ich Vorsorge treffen?"

Gaby Faeseler, Leiterin Besuchs- und Begleitungsdienst mit Hund vom Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt – und Kreisverband Aschaffenburg und ihr Team begeisterten mit ihrem Erfahrungsbericht „Ein Wuff für die Seele". Ein großer Gewinn sei die Eigenschaft eines TherapiebegleitHundes, sprachfrei zu kommunizieren und ein gutes Gefühl für den emotionalen Zustand seines Gegenübers zu haben. Mit zahlreichen eindrucksvollen Erlebnissen aus den Einrichtungen BRK Seniorenwohnen Goldbach und Caritas Senioren-Wohnstift St. Elisabeth Aschaffenburg, wurde die positive Wirkung von Hunden bei Demenz belegt.

Den Abschluss bildeten vier interaktive Workshops mit dem Schwerpunkt Bewegung: Bewegung trotz(t) Demenz mit Uschi Kraus, Sitztanz für Einsteiger durchgeführt von Bernadette Goletzko, Musik und Trommeln bei Demenz mit Andreas Pötzl und TherapiebegleitHunde im Einsatz bei Menschen mit Demenz geleitet von Gaby Faeseler und ihrem Team.

Zwei Demenz- Selbsthilfegruppen, Demenz, Beratungsstelle Untermain, die Deutsche Alzheimer Gesellschaft Untermain e.V. und Alzheimer Gesellschaft Aschaffenburg e.V., Miteinander im Zentrum, der Malteser Hospizdienst und die Bibliothek Aschaffenburg informierten als Aussteller rund um das Thema Demenz.

Die Moderation übernahmen die Initiatoren Sabine Geipel, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Untermain e.V. und Petra Simon-Wolf vom bbw Aschaffenburg.

Herzlichen Dank allen Beteiligten für die gelungene Netzwerkveranstaltung und für die vielen wertvollen Begegnungen.

Kontakt:
bbw gGmbH Aschaffenburg
Lange Straße 9
63741 Aschaffenburg
Petra Simon-Wolf
Tel. 06021-4176162
petra.simon-wolf@bbw.de

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