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Neues aus dem bfz Aschaffenburg

Jugendliche Rehabilitanden gestalten soziale Projekte

Foto Jugendliche beim SpielenWas haben Fair-Trade, Futternäpfe im Tierheim und aus Holz gefertigte Spielgeräte gemeinsam? Alle drei waren Schwerpunkte verschiedener sozialer Projekte, die das berufliche Fortbildungszentrum (bfz) Aschaffenburg im vergangenen Jahr mit Jugendlichen durchführte.

Im Rahmen berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen (BvB) für jugendliche Rehabilitanden setzten sich zahlreiche junge Teilnehmer mit Themen aus dem sozialen Umfeld auseinander. Die Maßnahme deckt insgesamt neun Berufsfelder ab, drei davon nahmen an der Themengestaltung teil: die Gruppe Handel, Lager und Logistik (HLL) widmete sich unter Anleitung erfahrener pädagogischer Kräfte der aktuellen Thematik „Fair Trade". In einem langfristigen Projekt lernten sie den Blick auf die sozialen Aspekte eines „Fairen Handels" zu richten. Das Ergebnis wurde mit Plakaten in den Räumlichkeiten des bfz präsentiert. Die Jugendlichen informierten über fairen Handel, gaben ihr angeeignetes Wissen weiter und standen für Kundenfragen Rede und Antwort. Zu den Aspekten der Einzelhandelsausbildung gehörten so nicht nur kundenorientiertes Verhalten und Kundenberatung, sondern auch der Verkauf fair gehandelter Waren. Der Erlös ging an das Kaufhaus GRENZENLOS in Aschaffenburg, einer Einrichtung, die sich für Obdachlose und arme Menschen einsetzt.

Foto Jugendliche beim StreichenDas Projekt der BvB-Reha Gruppe Metall kam dem Tierheim Aschaffenburg zugute. Die Jugendlichen erneuerten viele Näpfe und Futterstände, ersetzten Konstruktionsteile und Gewinde. Dabei bewältigten sie die Aufgaben gemeinsam mit den Ausbildern unter Bedingungen des realen Arbeitsmarktes. Das bedeutete einen engen Zeitplan und war damit eine echte Herausforderung. Neben der gemeinnützigen Arbeit und dem Gefühl, etwas für das Gemeinwohl zu tun, war es für die Jugendlichen eine bereichernde Erfahrung, da sie gelernte Arbeitstechniken anwenden konnten und dafür entsprechende Anerkennung erfuhren.

Die BvB-Reha Gruppe Holz gestaltete zwei soziale Kooperationsspiele. Ziel war es, nach Bauplänen zu arbeiten und aus Holz sichere Gebrauchsgegenstände herzustellen. Am Ende entstanden die Spiele „laufendes A" und „Tolli", bei denen es darum geht, im Team zu arbeiten und sich fortzubewegen. Die Jugendlichen konnten bei der Herstellung der Geräte ihre erlernten Fähigkeiten erfolgreich umsetzen. Dazu gehörten neben der Überarbeitung der Entwürfe das Sägen auf Maß, Schleifen, Bohren und das Streichen mit Holzschutzmitteln. Auch die Holz-Gruppe hatte mit zwei Tagen einen sehr engen Zeitplan für die Umsetzung des Projektes. Bei allen Arbeiten standen Funktionalität und Sicherheit der Geräte im Vordergrund. Die fertigen Spiele kamen bei der Abschlussfeier der BvB-Reha Gruppen zum Einsatz und erfreuten alle Beteiligten.

Im laufenden Jahr sind weitere soziale Projekte der BvB-Reha Gruppen geplant. Neben der Förderung von Gemeinnützigkeit bleibt es dabei weiterhin Ziel, die Fähigkeiten der Teilnehmer zu fördern und ihnen entsprechende Anerkennung zukommen zu lassen.

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