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Neues aus dem bfz Donauwörth · Ulm · Aalen

Ministerin Merk besucht Deutschkurs

Wie funktioniert Integration? Dazu hat sich Staatsministerin Dr. Beate Merk (CSU) im Beruflichen Fortbildungszentrum (bfz) in Neu-Ulm am 19. März selbst ein Bild gemacht. Die Ministerin für  Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen sprach mit Mitarbeitern, Teilnehmern eines Deutsch-Integrationskurses sowie Vertretern der Agentur für Arbeit und des Jobcenters. Mit vor Ort waren außerdem Thomas Lösch, Mitglied der Geschäftsleitung des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V., und Jürgen Adler, Leiter des bfz Donauwörth · Ulm · Aalen.

Am bfz-Standort betreuen 28 Mitarbeiter rund 120 Flüchtlinge aus elf Nationen. Mit zahlreichen Integrationsmaßnahmen bereiten sie sie auf den deutschen Arbeitsmarkt vor. Entscheidend  für eine gelungene Integration, da waren sich alle einig, ist die Sprache. Im Unterrichtsraum des bfz traf Merk hierzu auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Deutschkurses. Unter ihnen:  Abdulhamed Alali aus Syrien. Er will wieder als Maler arbeiten. Um einen Arbeitsplatz zu finden und auf Dauer in Deutschland leben zu können benötigt er das Sprachzertifikat B1. „Es  ist frustrierend: Wenn ein Punkt fehlt, gibt es kein B1 und keine Arbeit“, sagte er.

Albert Schwarz, Personaler der Konrad Allgaier Spedition Neu-Ulm, berichtete von seinen Erfahrungen. Sie hätten mehrere Menschen mit Migrationshintergrund in der Spedition. „Es klappt  im Allgemeinen sehr gut“, sagte er.  Doch bei der Berufssprache benötigten die Geflüchteten oftmals Unterstützung.

Auch Sonja Epple vom Landgasthof Hirsch in Finningen kennt das Problem. Seit August vergangenen Jahres macht dort ein junger Afghane die Ausbildung zum Hotelfachmann. „Das funktioniert super“, erzählte Epple. „Er hat den Beruf  und die Dienstleistung verstanden und hat gute Chancen, voranzukommen.“ Deutsch spreche er sehr gut, stoße aber in der Berufsschule bei den Fachbegriffen an seine Grenzen.

Eine Lösung zur besseren Integration könnte sein, Schüler in gleichen Berufen und mit gleichen sprachlichen Herausforderungen zusammenzubringen, sagte Merk.   
    

 

Ministerin Dr. Beate Merk im bfz Neu-Ulm

Detaillierte Informationen über den Besuch erhalten Sie auch in den Berichten der lokalen Presse unter folgenden Links:

www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/beate-merk-besucht-gefluechtete-im-deutschkurs-24996507.html

www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Integration-Eine-Klasse-viele-Welten-id50655091.html

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