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Neues aus dem bfz Landshut

Landrat besucht das bfz Landshut

Landrat Peter Dreier hat sich am Donnerstag am Hauptstandort Landshut der Beruflichen Fortbildungszentren (bfz) der Bayerischen Wirtschaft über das Erwachsenenbildungsprojekt Teilqualifizierung Plus (TQ Plus) informiert. Dabei werden Berufsausbildungen in mehrere Abschnitte und Einzelabschlüsse unterteilt. So hilft das bfz Landshut in Kooperation mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) unter anderem dabei, dass Migranten schnell fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden. Außerdem tauschte sich Dreier mit bfz-Leiterin Ingrid Schmidt über den Ausbau der Ganztagesbetreuung an Schulen aus.

Landrat Dreier im Lehrgang TQPlus mit Ingrd Schmidt

„Mit TQ Plus vermitteln wir Zuwanderern nicht nur die deutsche Sprache und die Grundregeln zum Leben und Arbeiten in Deutschland, sondern wir steigen mit diesem Projekt intensiv in die fachliche Qualifizierung ein, damit die Teilnehmer am Ende einen Abschluss in der Tasche haben, den Unternehmen anerkennen“, sagte Schmidt. „Die Theorie- und Praxisinhalte haben wir gemeinsam mit der vbw entwickelt. Da können sich die Firmen darauf verlassen, dass die Absolventen auch wirklich das können, was in der betrieblichen Praxis verlangt wird.“

TQ Plus-Kurse bietet das bfz in den Bereichen Logistik, Metallverarbeitung an. Einen Einblick in die praktische Schulung erhielt Landrat Dreier in einem Modul des Berufsbilds Fachlagerist. Dort werden die Teilnehmer in knapp fünf Monaten in Vollzeit zur Fachkraft für Güterbewegung und Arbeitssicherheit ausgebildet. Danach können berufsbegleitend weitere Module absolviert werden, bis die komplette Ausbildung geschafft ist. „Solche Angebote sind enorm wichtig für eine zügige Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern“, sagte Dreier. „Wenn wir es schaffen, Migranten in Arbeit zu bringen, ist das die beste Hilfe für unsere Wirtschaft, die Fachkräfte braucht, und für unsere Gesellschaft, die nicht unbefristet Sozialleistungen aufbringen kann. Und natürlich ist Arbeit das beste Mittel für die Menschen selbst, um Fuß in der neuen Heimat zu fassen.“

Ingrid Schmidt mit Landrat Dreier im GesprächWeiteres Thema war das bfz-Engagement für eine noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Region Landshut. Mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) ist die Institution in der Ganztagesbetreuung an Schulen aktiv – unter anderem an der Landshuter Mittelschule St. Nikola und an der Mittelschule Ergoldsbach. Dabei werden die Räume der Schulen für Hausaufgabenbetreuung und pädagogische Angebote genutzt, sodass die Kommunen keine zusätzlichen Flächen zur Verfügung stellen müssen. Außerdem übernimmt die gfi die Personalkosten und die Verwaltung. „Dieses Angebot ist eine finanziell attraktive Lösung für Kommunen, um flexibel auf den jährlich schwankenden Bedarf an Ganztagsbetreuung an den Schulen reagieren zu können“, erklärte Schmidt. „Der Bedarf steigt stetig und darum wollen wir das Angebot weiter ausbauen – auch an Feiertagen und in Ferienzeiten.“ Dreier lobte diese Initiative: „Weiche Standortfaktoren wie die Kinderbetreuung sind entscheidend, damit unsere Region langfristig attraktiv für Familien und Unternehmen bleibt. Darum sind wir sehr froh darüber, wie das bfz Landshut auch in diesem Bereich als starker Partner an der Seite unserer Kommunen steht.“

Sehen Sie hier den Fernsehbeitrag von Isar-TV.

 

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