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Nachbetrachtung RehaForum 2015

Nachbetrachtung RehaForum 2015

Am 15. Juli 2015 fand im Sheraton Carlton Hotel in Nürnberg das 6. bfz-RehaForum statt. Das diesjährige Thema lautete „Wege zur Inklusion – Zukunftsperspektiven von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung."

Diesmal war das RehaForum mit 135 Gästen ausgebucht. Unter den geladenen Gästen waren u. a. Vertreter der Deutschen Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit, der Jobcenter, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Vertreter der Haftpflichtversicherungen, Rehafachkliniken sowie die Rehakoordinatoren/innen der bfz-Standorte aus Bayern.

Nach den Grußworten von Herrn Braun, Geschäftsführer bfz gGmbH und Herrn Waterloo, Leiter Produktmanagement Rehabilitation eröffnete Frau Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für Belange behinderter Menschen das RehaForum.

Wolfgang Braun spricht beim RehaForum 2015

Wolfgang Braun richtet sein Grußwort an die Teilnehmer

Frau Bentele stellte in ihrer Eröffnungsrede dar, welche Voraussetzungen Arbeitnehmer und Arbeitgeber für eine Teilhabe am Arbeitsleben brauchen.

Sie ging in ihrem Vortrag auch auf die Chancen und Herausforderungen im geplanten Bundesteilhabegesetz ein. Die Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts wird einen weiteren Beitrag zur Umsetzung des Leitbildes Inklusion leisten.

 Fototermin mit Frau Bentele

Fototermin mit Frau Bentele

Frau Vollmer ist beim Bundesinstitut für Berufsbildung für die Stabsstelle Berufliche Bildung behinderter Menschen verantwortlich. Frau Vollmer betonte in ihrem Impulsreferat „Aktuelle Rahmenbedingungen und Perspektiven inklusiver beruflicher Bildung von Menschen mit Behinderung“ wie wichtig es ist, dass Unternehmen die Möglichkeit erhalten die potentiellen Arbeit-nehmer vorher kennenzulernen.

Aus Sicht der Arbeitgeber berichtete Herr Hilgenfeld, Geschäftsführer Bezirksgruppe Mittelfranken vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. mit seinem Impulsreferat „Arbeitgeber in einer inklusiven Arbeitswelt – Rahmenbedingungen und Herausforderungen“. Herr Hilgenfeld betonte, dass 2020 bereits 230.000 Fachkräfte in Deutschland fehlen werden und somit die Zielgruppe der Menschen mit Behinderung als potenzielle Arbeitnehmer immer wichtiger wird.

Frau Zeiler und Herr Gabler stellten die aktuellen Zwischenergebnisse aus dem Modellprojekt „Wirtschaft inklusiv“ vor. Um Ihre guten Ergebnisse mit einem Praxisbeispiel zu untermauern, wurden Sie von Herrn Rieger von Marx/Rieger Orthopädie Technik Sanitätshaus begleitet. Herr Rieger berichtete über die Unterstützung durch die Beratungsleistungen im Rahmen von „Wirtschaft inklusiv“, die sehr hilfreich bei der Schaffung eines neuen Beschäftigungsverhältnisses für einen schwerbehinderten Mitarbeiter waren.

Noch vor der Mittagspause wurde das erste Good Practice Beispiel vorgestellt

Teilnehmer am RehaForum 2015

Das RehaForum 2015 war mit 135 Teilnehmern restlos ausgebucht.

Im Laufe des Nachmittags folgten noch drei weitere Beispiele. Die bfz- Mitarbeiter/innen aus Aschaffenburg, Würzburg, Westmittelfranken und Nürnberg stellten ihre gelungenen Beispiele gemeinsam mit den ehemaligen Rehabilitanden und den Arbeitgebern vor. Alle konnten aus ihrer Sicht den Weg in den ersten Arbeitsmarkt eindrucksvoll darstellen.

Alle Arbeitgeber waren sich einig, dass nicht die Behinderung der Rehabilitanden im Vordergrund steht, sondern die Person, die mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen gut in den Betrieb passen muss. Gerade für klein- und mittelständische Betriebe ist es sehr wichtig, dass der Arbeitnehmer zuverlässig ist und gute Arbeit leistet.

Beispiele aus der Praxis

Herr Klein absolvierte 2011 eine Umschulung zum Automobilkaufmann. Er wurde in seinem Umschulungsbetrieb fest angestellt und hat sich dort auch beruflich weiterentwickelt. Ein gelungenes Beispiel für die Nachhaltigkeit wohnortnaher, individueller und betrieblicher Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Trotz des etwas schwierigen Starts des ehemaligen Rehabilitanden im BTZ im bfz Würzburg, wurde eine passgenaue Stelle im Gartencenter Busch gefunden. Herr Ackermann zeichnet sich durch seine Wissbegierde aus und bereichert so das Team von Herrn Busch. Eine win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Herr Lödel, Chef der Autolackiererei Lödel hat seinen Entschluss nicht bereut. Über ein betriebliches Praktikum hat er einen neuen Mitarbeiter gefunden. Die schwierige berufsbiographische Vorgeschichte und die Behinderung des neuen Mitarbeiters hat die Entscheidung zur Festanstellung nicht beeinträchtigt. Auch hier war entscheidend, dass die Kompetenzen des ehemaligen Rehabilitanden mit den Anforderungen am neuen Arbeitsplatz zusammen passen. Und beim Training am Arbeitsplatz haben die Mitarbeiter des bfz-Westmittelfranken tatkräftig unterstützt.

Herr Gracklauer hat mit Frau Sachsenweger einen echten Glücksgriff gemacht. Eine Übernahme in den Betrieb ist Frau Sachsenweger sicher, sobald sie die Prüfung zur Medizinprodukteberaterin absolviert hat. Aber schon jetzt ist Frau Sachsenweger nicht mehr aus dem Betrieb weg-zudenken, nicht nur wegen ihrer netten Art und ihrem Verkaufstalent.

Die Pausenzeiten konnten die Teilnehmer des RehaForums für den persönlichen und fachlichen Austausch nutzen.

Teilnehmer nutzen die Pausenzeiten zum regen Austausch

Die Teilnehmer nutzten die Pausenzeiten zu regem Gedankenaustausch

 

Alle Fotos: Andreas Riedel, Neustadt/Aisch
 

Download Bilder
Impressionen vom RehaForum 2015 (ZIP, 2,9 MB)

Termin 2016
Das nächste RehaForum wird am 13. Juli 2016 stattfinden.
Genauere Informationen folgen zeitnah.

Kontakt

Berufliche Fortbildungszentren der
Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH
Ottmar Waterloo
Leiter Produktmanagement Rehabilitation
Fürther Straße 212
Gebäude B1, 4. OG links
90429 Nürnberg
Telefon 0911 27416-14
Telefax 0911 27416-19
E-Mail waterloo.ottmar@ut.bfz.de

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