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Nachbetrachtung RehaForum 2016

Inklusive Teilhabe am Arbeitsleben - Auftrag und Herausforderung

Logo: Wirtschaft inklusiv

Das Produktmanagement Rehabilitation der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH veranstaltete in diesem Jahr zum 7. Mal das RehaForum Mitveranstalter war dieses Jahr das Teilprojekt Bayern des Bundeweiten Modellprojektes Wirtschaft inklusiv. Die Veranstaltung fand am 13. Juli 2016 im Sheraton Carlton Hotel in Nürnberg statt.

Das RehaForum erhielt auch in diesem Jahr wieder eine große Resonanz, so dass sich die Veranstalter über eine ausgebuchte Veranstaltung freuen konnten.

Unter den 120 Gästen waren u.a. Repräsentanten der Deutschen Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit, der Jobcenter, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Vertreter der Haftpflichtversicherungen, Rehakliniken sowie Rehakoordinatoren/innen der bfz Standorte.

Grußworte von Herrn Wolfgang Braun, Geschäftsführer der bfz gGmbH

 

Zunächst richtete Herr Braun, Geschäftsführer der bfz gGmbH, Grußworte an die Gäste und hieß alle sehr herzlich willkommen. In seinem Grußwort verwies Herr Braun auf die Entwicklungen im Teilhabebereich in der Unternehmensgruppe, unter anderem auf den Ausbau der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Bereich für Menschen mit seelischen Behinderungen, wie die Gründung eines BTZ im bfz Radolfzell.

Rede von Herrn Ottmar Waterloo, Leiter Produktmanagement Rehabilitation

 

Herr Waterloo, Leiter Produktmanagement Rehabilitation führte mit seiner Rede auf das Thema der Veranstaltung hin. Aktuell gibt es viele Herausforderungen im Rehabereich, dies zeigt auch die Diskussion, die den Gesetzgebungsprozess des Bundesteilhabegesetzes begleitet. Die Agenda des diesjährigen RehaForums lieferte einzelne Beiträge, um sowohl Herausforderungen als auch Lösungswege für die Inklusion aufzuzeigen und zu diskutieren.

Neues zum Bundesteilhabegesetz

Herr Dr. Ritz referiert über das Bundesteilhabegesetz

 

Zu Beginn des RehaForums referierte Herr Dr. Ritz über das Bundesteilhabegesetz, welches sich aktuell im Gesetzgebungsverfahren befindet. Ziel des Gesetzgebers ist es, das Gesetz Ende 2016 in Kraft treten zu lassen. In seinem Vortrag gewährte Herr Dr. Ritz tiefe Einblicke in die Komplexität des Gesetzentwurfes des Bundesteilhabegesetzes. Das Bundesteilhabegesetz wird ein ganz neues SGB IX mit sich bringen.

 

Das erste Beispiel guter Praxis wurde bereits am Vormittag vorgestellt.

Vorstellung des beruflichen Werdegangs von Frau Rötzer

 

Frau Loock, Mitarbeiterin bfz Landshut, kam gemeinsam mit Frau Rötzer, ehemalige Rehabilitandin und Herrn Handschuch, Geschäftsführer des Landshuter Netzwerk e.V., um den beruflichen Werdegang von Frau Rötzer den Gästen vorzustellen. Frau Rötzer hatte auf Ihrem Weg in den ersten Arbeitsmarkt einige Schwierigkeiten und Hürden zu überwinden. Zu Beginn war vieles noch unklar aber gemeinsam mit Frau Loock wurden Lösungsstrategien entwickelt. Im Laufe des Prozesses konnte für Frau Rötzer die passende Tätigkeit im richtigen Umfeld beim Landshuter Netzwerk e.V. gefunden werden, so dass die Arbeitsleistung und die Zufriedenheit von Frau Rötzer gesteigert werden konnte. Herr Handschuch hat mit Frau Rötzer eine zuverlässige und leistungsstarke neue Mitarbeiterin gefunden.

 

Mit seinem Vortrag „Mit Mainstreaming Inklusion erreichen“ zog Herr Krauthausen alle Gäste in seinen Bann.

Vortrag von Herrn Krauthausen Herr Krauthausen zog die Gäste in seinen Bann

 

„Nicht ob man Inklusion erreichen kann, sondern wie“, mit diesem Statement begann Herr Krauthausen seinen eindrucksvollen Vortrag. Mit dem Ziel mehr Inklusion zu schaffen hat Herr Krauthausen u.a. den Verein Sozialhelden gegründet. Die „Sozialhelden“ haben bereits viele bemerkenswerte Projekte ins Leben gerufen. Wheelmap und pfandtatisch helfen! gehören dazu und wurden zum Teil prämiert. Mehr Informationen finden Sie unter www.sozialhelden.de

Ein weiteres good-practice Beispiel wurde am Nachmittag vorgestellt.

Vorstellung von Herrn Saaber und seiner Inklusionsgeschichte

 

Frau Ziegler, Mitarbeiterin bfz Nürnberg kam gemeinsam mit Herrn Saaber, ehemaliger Rehabilitand und Frau Jäger, Einrichtungsleiterin der Seniorenzentren „Herpersdorf“ und „An der Radrunde“ zum RehaForum. Herr Saaber hatte ganz klare Vorstellungen wie seine Arbeitsstelle aussehen sollte. Er zeigte sich dennoch bei der Praktikumsakquise offen und flexibel. So ließ er sich auf die Tätigkeiten des Hausmeisterhelfers ein und probierte diese aus. Herr Saaber fand großen Gefallen an der Arbeit. Durch seine Offenheit und seine guten Sozialkompetenzen konnte er sich rasch in das neue Tätigkeitsfeld und in das Arbeitsumfeld einfinden.

Frau Jäger betonte die Zuverlässigkeit von Herrn Saaber und lobte das Engagement mit dem er sich neuen Herausforderungen und Aufgaben stellt und diese meistert.

Inklusion in Großkonzernen 

Herr Munzel von der Audi AG erklärt wie wichtig Inklusion in Großkonzernen ist

 

Wie gut Inklusion in Großkonzernen funktioniert und wie wichtig diese ist, zeigte Herr Munzel von der Audi AG mit seinem Vortrag „Integrationsmanagement bei Audi“.

Bei der Audi AG sind Prävention und Integration wichtige Bestandteile der Firmenkultur. Den erkrankten Mitarbeitern werden unterschiedliche Maßnahmen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit angeboten. Mehr Informationen zum Thema können Sie in der Präsentation von Herrn Munzel (PDF, 913KB) einsehen einsehen.

Abschluss der Veranstaltung

Das Team von

 

Den Abschluss der Veranstaltung gestaltete das Team vom bundesweiten Modellprojekt Wirtschaft inklusiv - Teilprojekt Bayern. Sie stellten in einer großen Gesprächsrunde zunächst die aktuellen Zahlen des Projektes vor. Beispielsweise hat das Team Bayern seit 2014 über 3.500 Unternehmen kontaktiert. Die Berater von Wirtschaft inklusiv informieren über persönliche Beratungen und Veranstaltungen Arbeitgeber zu Fördermöglichkeiten, beantworten konkrete Fragen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung und vernetzen die Unternehmen u.a. mit den direkten Ansprechpartner bei den zuständigen Kostenträgern. Gemeinsam mit Herrn Angerer, Vertreter des Integrationsamtes Oberpfalz und Herrn Mellar, Geschäftsführer der IHK Oberpfalz und Kelheim erörterten sie anschließend die Bedeutung einer erfolgreichen Netzwerkarbeit. Beide wurden zu ihren Erfahrungen mit dem Projekt befragt und waren sich einig, dass die Arbeit von Wirtschaft inklusiv sehr wichtig für die Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt ist. Viele Klein- und Mittelständische Betriebe hätten allerdings noch kein effektives Netzwerk und dementsprechend besteht Unterstützungsbedarf. Herr Angerer und Herr Mellar sind auch deswegen regelmäßig tatkräftig auf den Veranstaltungen des Projektes vertreten und daher wertvolle Netzwerkpartner für das Projekt Wirtschaft inklusiv.

Nach einem erneut spannenden Programm mit eindrucksvollen Vorträgen und gelungenen Beispielen guter Praxis bedankte sich Herr Waterloo für das rege Interesse bei den Gästen.

Der Verlauf der Veranstaltung zeigt wie viel Bewegung und Energie in der Teilhabe am Arbeitsleben steckt. Diese gilt es zu nutzen, damit eine weitere Forderung von Herrn Krauthausen „barrierefrei und Spaß dabei“ noch wirklicher wird.

Das Produktmanagement Rehabilitation freut sich schon auf das RehaForum 2017 und wird Sie baldmöglichst über den neuen Termin informieren.

Downloads

Bildimpressionen vom RehaForum 2016 (ZIP-Datei, 1.9MB)

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