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Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Berufsorientierungsprogramm des bfz Rosenheim

Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Berufsorientierungsprogramm des bfz Rosenheim mit knapp 100.000 Euro

Rosenheim, 20.12.2016: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Müller MdB, hat den Zuwendungsbescheid über 97.650 Euro an die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Rosenheim übergeben. Mit den Fördergeldern finanziert das Bundesministerium das Berufsorientierungsprogramm (BOP), das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) umgesetzt wird.

„Jeder hat Talent, jeder kann etwas! Mit dem Berufsorientierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wollen wir jungen Menschen eine Idee davon geben, welche Talente und Stärken in ihnen stecken und wie sie diese später beruflich nutzen könnten. Dafür stellt das BMBF jährlich 75 Millionen Euro zur Verfügung. Bayern profitiert davon mit rund 9 Millionen Euro pro Jahr. Das bfz Rosenheim ist auch in den Jahren 2017 und 2018 wieder dabei“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller, MdB.

Über den Zeitraum 2017/2018 haben mehr als 300 Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen aus Förder-, Mittel- und Realschulen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und ihre Fähigkeiten, Interessen und Neigungen praktisch auszutesten. Ziel ist es, den Blick für eine geeignete Ausbildung zu schärfen und Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

„Von Anfang an haben wir uns drauf konzentriert, Jugendliche bei ihrer Berufswahl so zu unterstützen, dass sie gute Chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt haben. Diese regionale Passfähigkeit ist eine der Stärken des bfz, die den Jugendlichen gute Startbedingungen für einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz bietet“, so der Vorsitzende des Vorstandes des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V., Prof. Günther G. Goth. „Dank der großzügigen Förderung können wir unser Berufsorientierungsprogramm ausbauen und noch stärker an die betrieblichen Erfordernisse anpassen.“

Bildungsstaatssekretär Müller besichtigte auch die Praxisräume und Werkstätten, in denen Teilnehmer der Mittelschule Brannenburg gerade dabei waren, ein Objekt an einem 3D-Drucker zu erstellen. „Praktisches Ausprobieren berufstypischer Arbeiten steht bei uns im Vordergrund. Erfahrene Anleiter unterstützen, begleiten und informieren über den Ablauf der Ausbildung und die Anforderungen des jeweiligen Berufsfelds“, sagte Dorothea Frank, Leiterin des bfz Rosenheim.

Seit 2008 unterstützt das bfz Rosenheim Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufen aus Förder-, Mittel- und Realschulen darin, sich für einen passenden Beruf zu entscheiden. Insgesamt haben seitdem schon 1.730 Kinder und Jugendliche das zweiwöchige BOP-Programm erfolgreich durchlaufen. Die Teilnehmer können aus verschiedenen Berufsfeldern wählen: Gewerblich-technischer Bereich (Metall, Elektro, Holzverarbeitung, Maler), Wirtschaft und Verwaltung (Kaufmann/-frau für Büromanagement, Einzelhandel, Mediendesign, Hotel- und Restaurantfach) und Soziales (Kranken- und Altenpflege, Kinderpflege, Koch, Bäcker, Konditor, Deko und Floristik). Der praktischen Berufserprobung geht eine Potenzial-Analyse voraus, in der Schlüsselkompetenzen herausgearbeitet werden. Das Tool wird von geschulten und zertifizierten Beobachtern begleitet.

Kontakt:

bfz Unternehmenskommunikation
Almuth Baron

Telefon: 089 44108-216
E-Mail: baron-weiss.almuth@zentrale.bfz.de
Internet: www.facebook.com/bbwev

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