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In Bayern erfolgreicher Start des Bundesprojekts „Wirtschaft inklusiv“

In Bayern erfolgreicher Start des Bundesprojekts „Wirtschaft inklusiv“

Sozialministerin Müller und vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt betonen die gesellschaftliche Bedeutung der Inklusion und die Wichtigkeit der Beschäftigung behinderter Menschen

Regensburg, 17. Oktober 2014: Unter Beisein des Amtschefs des Bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums Michael Höhenberger und des Hauptgeschäftsführers der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Bertram Brossardt ging das Bundesprojekt „Wirtschaft inklusiv“ auch in Bayern an den Start. Ziel des Beratungs- und Netzwerkprojekts ist es, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen für die Beschäftigung und Ausbildung schwerbehinderter Menschen zu gewinnen. Projektpartner in Bayern sind die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH sowie die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH in Regensburg.

50 Wirtschaftsunternehmen sowie Verantwortliche aus Politik – darunter Norbert Hartl, Fraktionschef der SPD Regensburg als Vertreter des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs – und staatlichen Organisationen waren zur Auftaktveranstaltung nach Regensburg gekommen. Sie informierten sich rund um das Thema Inklusion und nutzten die Gelegenheit zum Austausch.

Anlässlich des Projektauftakts betonte Bayerns Arbeits- und Sozialministerin Emilia Müller, die bei der Veranstaltung vom Amtschef im Sozialministerium vertreten wurde, die Bedeutung einer inklusiven Arbeitswelt: „Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt ist zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft unverzichtbar. Menschen mit Behinderung müssen mehr Chancen auf Beschäftigung als bislang bekommen. Unternehmen müssen dazu bestehende Vorbehalte über Bord werfen und erkennen, wie leistungswillig und -fähig Menschen mit Behinderung sind. Hier leistet das Projekt ‚Wirtschaft inklusiv‘ mit seinem Beratungsangebot einen wichtigen Beitrag.“

Bertram Brossardt beleuchtete das Thema Inklusion aus Sicht der Wirtschaft: „Fachkräftesicherung schließt selbstverständlich die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ein. Sie sind häufig gut ausgebildet und hochmotiviert. Viele Unternehmen engagieren sich bereits für die Inklusion. Die vbw unterstützt das Projekt ‚Wirtschaft inklusiv‘, weil wir noch mehr Wirtschaftsunternehmen für die Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit einer Schwerbehinderung sensibilisieren und gewinnen möchten. Statt einer höheren Ausgleichsabgabe oder Beschäftigungsquote müssen Arbeitgeber über die Chancen, die die Beschäftigung schwerbehinderter Personen bietet, und die rechtlichen Vorgaben informiert werden.“

Herbert Loebe, Hauptgeschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Durch unsere Nähe zur Wirtschaft und unseren langjährigen Erfolg im Bereich der beruflichen Rehabilitation kennen unsere Berater den Bedarf von Unternehmen sowie die Leistungsbereitschaft der Menschen mit Behinderung. Das macht sie zu kompetenten Ansprechpartnern, insbesondere für mittelständische Unternehmen.“

In der Podiumsdiskussion referierten weitere Fachleute und Unternehmen der Region über ihre Erfahrungen hinsichtlich der Beschäftigung von Menschen mit Handicap. Dazu gehörten Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Bayern der Agentur für Arbeit, Josef Brunner, Inhaber der RO/SE Blechverarbeitungs-GmbH und Träger des Inklusionspreises 2013, Bettina Karg, Ausbildungsleiterin bei der Europoles GmbH & Co. KG aus Neumarkt und Reinhard Rieger, Geschäftsführer des Sanitätshauses Marx/Rieger.
    

Foto: Walter Moser, Standortleiter von bfz und gfi Regensburg, begrüßt die geladenen Gäste.

  
Walter Moser, Standortleiter von bfz und gfi Regensburg, begrüßt die geladenen Gäste.
    

Foto von links nach rechts: Walter Moser, Norbert Hartl, Fraktionschef der SPD Regensburg als Vertreter des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs, Michael Höhenberger, Amtschef des Bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. und Frank Müller, Bayerischer Rundfunk.

   
von links nach rechts: Walter Moser, Norbert Hartl, Fraktionschef der SPD Regensburg als Vertreter des Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs, Michael Höhenberger, Amtschef des Bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., und Frank Müller, Bayerischer Rundfunk.
  

Foto der Podiumsdiskussion – von links nach rechts: Bertram Brossardt, Bettina Karg, Ausbildungsleiterin Europoles GmbH & Co.KG, Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Bayern der Agentur für Arbeit, Frank Müller, Josef Brunner, Inhaber der RO/SE Blechverarbeitungs-GmbH und Träger des Inklusionspreises 2013, Michael Höhenberger und Reinhard Rieger, Geschäftsführer des Sanitätshauses Marx/Rieger.

   
Podiumsdiskussion – von links nach rechts: Bertram Brossardt, Bettina Karg, Ausbildungsleiterin Europoles GmbH & Co.KG, Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Regionaldirektion Bayern der Agentur für Arbeit, Frank Müller, Josef Brunner, Inhaber der RO/SE Blechverarbeitungs-GmbH und Träger des Inklusionspreises 2013, Michael Höhenberger und Reinhard Rieger, Geschäftsführer des Sanitätshauses Marx/Rieger.
   

Foto: Das Team „Wirtschaft inklusiv“ – von links nach rechts: Ottmar Waterloo, Leiter Produktmanagement Rehabilitation im bfz, Angelika Hilbert, Leiterin Produktmanagement gfi, sowie Christian Gabler, Daniela Zeiler und Philipp Pfadenhauer, alle gfi und bfz Regensburg.

   
Das Team „Wirtschaft inklusiv“ – von links nach rechts: Ottmar Waterloo, Leiter Produktmanagement Rehabilitation im bfz, Angelika Hilbert, Leiterin Produktmanagement gfi, sowie Christian Gabler, Daniela Zeiler und Philipp Pfadenhauer, alle gfi und bfz Regensburg.  
    

Alle Fotos: Tino Lex

  
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH,
Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH

bfz und gfi gehören zur Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit 24 Bildungs- und Beratungsunternehmen sowie Sozial- und Personaldienstleistern mit deutschlandweit rund 6.000 Mitarbeitern. Im Rahmen ihrer Zielsetzungen unterstützen bfz und gfi Menschen bei ihrer beruflichen und sozialen Integration. Neben individuellen Qualifizierungen gehören (sozial-)pädagogische und psychologische Dienstleistungen zum Angebot.


Wirtschaft inklusiv – Projektskizze

„Wirtschaft inklusiv“ ist ein neues Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit dem Ziel, die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen zu erhöhen. Es wird in acht Bundesländern von der Bundesarbeitsgemeinschaft Ambulante berufliche Rehabilitation (BAG abR) e. V. durchgeführt. Die Berater von „Wirtschaft inklusiv“ suchen das Gespräch mit kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie geben Personalverantwortlichen Instrumente an die Hand, wie eine für beide Seiten zufriedenstellende Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung zu erreichen ist und klären Fragen einer etwaigen Förderung.

  
Im Internet:

www.wirtschaft-inklusiv.de

Kontakt:

bfz/gfi Regensburg
Daniela Zeiler
Telefon: 0941 40207-57
E-Mail: zeiler.daniela@r.bfz.de

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