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Sozialministerin Scharf besucht Standort Hochfranken
Staatsministerin Scharf informiert sich bei bfz und gfi in Marktredwitz
Wie gelingt der Einstieg ins Berufsleben, wenn der Weg dorthin nicht geradlinig verläuft? Davon machte sich Ulrike Scharf, Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, am bbw-Standort Marktredwitz ein Bild.
Dort sind die beiden bbw-Tochtergesellschaften Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) und Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) vertreten. Als Teil der Unternehmensgruppe begleiten sie Menschen mit unterschiedlichsten Bedarfen auf ihrem Weg in Ausbildung, Beschäftigung und gesellschaftliche Teilhabe. Marktredwitz ist dabei einer von 170 bbw-Standorten in Bayern, insgesamt arbeiten rund 11.000 Menschen für die bbw-Gruppe.
Initiiert hatte den Besuch Martin Schöffel, Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium, der die Arbeit von bfz und gfi in der Region als Stimmkreisabgeordneter seit vielen Jahren begleitet. Neben Oberbürgermeister Oliver Weigel (CSU) waren auch die CSU-Ortsvorsitzenden Tobias Peltzer (Marktredwitz) und Robin Graske (Brand) vor Ort.
Vielfältige Unterstützung in der Region
Standortleiterin Michelle Serret Grinvalds führte die Gäste gemeinsam mit bbw-Präsident Hubert Schurkus durch die Werkstätten und Lehrräume. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Angebote am Standort sind.
Hubert Schurkus: „Die Arbeit in Hochfranken steht beispielhaft für den Anspruch der bbw-Gruppe: Menschen in jeder Lebensphase mit Bildungs-, Betreuungs-, Beratungs- und Personaldienstleistungen zu begleiten sowie ihre Beschäftigungsfähigkeit zu stärken, zu erhalten, zu verbessern oder wiederzugewinnen – zum Wohle der Menschen und Unternehmen.“ Allein an den bfz- und gfi-Standorten Marktredwitz, Hof und Selb unterstützen mehr als 300 Beschäftigte jedes Jahr rund 4.000 Menschen.
Wichtige Impulse für politische Arbeit
Im Mittelpunkt des Besuchs standen Angebote für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Andrea Völkl-Endreß (stellv. Standortleiterin, gfi Hochfranken) gab Einblicke in die Arbeit der Einrichtung RPK Lichthof in Hof. Medizinische und berufliche Rehabilitation findet dort für Menschen mit psychischer Erkrankung statt. Ein weiteres Angebot ist das Integrationszentrum für Menschen mit Autismus (MAut). Wie sich Sprachförderung und berufliche Qualifizierung sinnvoll verbinden lassen, verdeutlichte Heidi Thoma (stellv. Standortleiterin, bfz Hochfranken) am Beispiel von „KOMPASS Bayern“: 30 Zugewanderte lernen dort Deutsch und qualifizieren sich gleichzeitig in der Lagerlogistik.
Hintergrund
Die Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw-Gruppe)
Die bbw-Gruppe umfasst ein umfangreiches Netzwerk an Bildungs- und Beratungsunternehmen sowie Sozial- und Personaldienstleistern. Das gemeinsame Ziel: Menschen dabei helfen, Beschäftigungsfähigkeit zu erwerben, zu erhalten, zu verbessern oder wieder zu gewinnen. Das bbw bietet in seiner Bildungskette sowohl frühkindliche Betreuung, berufliche Aus- und Weiterbildung im Auftrag öffentlich-rechtlicher Institutionen und Unternehmen, als auch ein Studium an der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft an. Zum Portfolio gehören zudem weitere Personaldienstleistungen wie Zeitarbeit, Personalvermittlungen und eine Transfergesellschaft.
Die Unternehmensgruppe existiert seit mehr als 55 Jahren. In 12 Gesellschaften sind rund 11.000 Mitarbeiter*innen tätig – schwerpunktmäßig in Bayern, aber auch deutschlandweit sowie international an 520 Standorten.
www.bbw.de
Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH
Die bfz stehen in der Arbeitsmarktpolitik der öffentlichen Hand zur Seite: Im Auftrag von Arbeitsagenturen oder Jobcentern bieten sie zusammen mit regionalen Partnern Aus- und Weiterbildungen an. Die bfz-Mitarbeiter*innen qualifizieren Menschen aller Altersgruppen entsprechend der Anforderungen der modernen Arbeitswelt – und unterstützen sie damit bei der Vermittlung in Job oder Ausbildung und bei der Integration ins Berufsleben. 1983 gegründet sind die bfz bayernweit an 18 Hauptstandorten und 150 Schulungsorten vertreten. Die bfz sind eine Gesellschaft der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw.de).
Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH
Die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gGmbH bietet Menschen aller Altersgruppen flexible und bedarfsgerechte Unterstützung zur aktiven, selbstbestimmten Teilhabe am Sozial- und Berufsleben. Daraus hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten ein ganzheitliches Angebot an sozialen Dienstleistungen entwickelt. Das Spektrum reicht von frühkindlicher Betreuung über Angebote für Schüler*innen bis hin zu Hilfen für Senior*innen bei der Alltagsbewältigung. Rund 3.000 Mitarbeiter*innen sind an 170 Standorten für die gfi in Bayern aktiv. Die gfi ist eine Gesellschaft der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw.de).
IMPRESSIONEN DES BESUCHS
BILDER ZUM DOWNLOAD
Sozialministerin Scharf besucht bbw-Standort Hochfranken
v. l.: Andrea Völkl-Endreß (stellv. Standortleiterin, gfi Hochfranken), Hubert Schurkus (bbw-Präsident), Heidi Thoma (stellv. Standortleiterin, bfz Hochfranken), Oliver Weigel (Oberbürgermeister Marktredwitz), Ulrike Scharf (Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales), Michelle Serret-Grinvalds (bbw-Standortleiterin Hochfranken), Martin Schöffel (Staatssekretär im Bayerischen Finanzministerium), Tobias Peltzer (CSU-Ortsvorsitzender Marktredwitz), Robin Graske (CSU-Ortsvorsitzender Brand) und Hans-Joachim Sturm (Seminarleiter an der Akademie für Pflege, Gesundheit und Soziales, Marktredwitz)

Besichtigung der Werkstätten
Im Gespräch über Qualifizierung, Teilhabe und berufliche Perspektiven.

Die bfz-Lehrküche
In der Lehrküche zeigt sich, wie praktische Erfahrungen Orientierung geben und den Weg ins Berufsleben erleichtern können.

ANSPRECHPARTNER
bfz und gfi Hochfranken
Corinna Reinsch-Mavromatides
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
