Im Juli fand unser letztes DUA-Café statt – ein Format der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) vom Standort Donauwörth, Ulm und Aalen. Dieses Format dient dem standortübergreifenden Austausch und soll Raum für Impulse und Diskussionen schaffen. Dieses Mal stand ein hochaktuelles Thema im Mittelpunkt: Künstliche Intelligenz (KI).
Als Gast durften wir Frau Christine Knieriemen begrüßen, die in ihrem Vortrag spannende Einblicke in die Welt der KI gab. Für sie stellt sich die Frage: Kann man überhaupt von Intelligenz sprechen? Denn KI funktioniert anhand vorgegebener Merkmale. Die Lösung ist lediglich eine Vorhersage, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eintreffen wird. Ganz nach dem Beispiel: „Was hat vier Pfoten, ein Fell und schnurrt?“ Laut der KI handelt es sich um eine Katze. Daher wurde greifbar, dass die KI nicht „denkt“ wie ein Mensch, sondern auf Datengrundlagen trainiert ist, die ihr ermöglichen, Wahrscheinlichkeiten zu berechnen und daraus Vorschläge abzuleiten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem praktischen Einsatz von KI im Arbeitsalltag. Besonders im Fokus stand dabei der Umgang mit Microsoft Copilot. Frau Knieriemen zeigte, wie das Tool als Unterstützung dient. Damit wurde deutlich, dass Copilot nicht die menschliche Arbeit ersetzt, sondern als intelligentes Werkzeug den Alltag erleichtert und Kapazitäten für kreative und strategische Aufgaben freimacht.
Das DUA-Café hat damit einen wertvollen Beitrag geleistet, KI verständlich zu machen und über Chancen, Grenzen und verantwortungsvollen Einsatz zu sprechen.