Wie können Menschen mit ADHS im Erwachsenenalter erfolgreich auf ihrem Weg in Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe begleitet werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich mehr als 70 Fach- und Netzwerkpartner beim 4. Unterfränkischen Reha-Fachtag im bfz Würzburg.
Referent Johannes Schottky, Facharzt am KPPPM Schloss Werneck, erläuterte die Entwicklung des Verständnisses von ADHS und zeigte anhand praxisnaher Beispiele die Herausforderungen und Potenziale auf, die mit der Diagnose verbunden sein können. Seine Impulse bildeten die Grundlage für intensive Diskussionen und Workshops am Nachmittag.
Austausch über Institutionsgrenzen hinweg
„Die Organisation des Fachtags nimmt zwar Zeit in Anspruch, der Mehrwert, der daraus entsteht, macht diesen Aufwand aber mehr als wett“, sagt Christine Lindlein, Koordinatorin des Reha-Bereichs am bfz Schweinfurt. „Gerade der Austausch zwischen den verschiedenen Institutionen bringt wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit.“
Besonders im Bereich der beruflichen Rehabilitation spielt die Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure eine zentrale Rolle. Arbeitsagenturen, Jobcenter, Kostenträger, soziale Einrichtungen, Kliniken und Bildungsträger arbeiten gemeinsam daran, passgenaue Unterstützungsangebote für Betroffene zu schaffen.
Die bfz Schweinfurt verstehen sich dabei als wichtiger Partner im regionalen Reha-Netzwerk. Der Unterfränkische Reha-Fachtag bietet die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen aufzugreifen, Wissen zu teilen und bestehende Kooperationen weiter auszubauen.
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