Im April haben fünf Teilnehmer und eine Teilnehmerin den zweiwöchigen Vollzeitkurs absolviert. Die besten Ergebnisse in Theorie und Praxis erzielte dabei die Teilnehmerin. Ein starkes Zeichen dafür, dass Staplerfahren längst kein Männerberuf mehr ist.
Zu Beginn der Qualifizierung stehen die theoretischen Grundlagen im Mittelpunkt. Vermittelt werden rechtliche Vorgaben, technische Hintergründe und wichtige Sicherheitsregeln für den Umgang mit Flurförderzeugen. Dank der Seminarleiterin Marion Penc, die seit Jahren Teilnehmende in den bfz ausbildet, bleibt der Unterricht dabei nicht abstrakt, sondern orientiert sich konsequent an der späteren Praxis. Erst nach bestandener theoretischer Prüfung folgt der praktische Teil.
Dieser findet auf einem eigenen Gabelstapler der bfz statt. Unter fachlicher Anleitung trainieren die Teilnehmenden das sichere Fahren, präzises Stapeln und den korrekten Umgang mit Lasten. Typische Situationen aus dem Arbeitsalltag stehen dabei im Fokus, vom engen Rangieren bis zum sicheren Absetzen der Ware.
Die kompakte Dauer von zwei Wochen in Vollzeit macht die Qualifizierung gut planbar. Am Ende steht ein anerkannter Flurförderschein, der die Chancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessert.
Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist das anschließende betriebliche Praktikum. Hier wenden die Teilnehmenden ihr neu erworbenes Wissen im realen Arbeitsumfeld an, lernen betriebliche Abläufe kennen und sammeln weitere Erfahrungen. Nicht selten ist das Praktikum der erste Schritt in eine feste Anstellung.