Der Unterfränkische Reha-Fachtag hat sich als wichtige Plattform für den fachlichen Austausch in der beruflichen Rehabilitation etabliert. Mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Arbeitsagenturen und Jobcentern, Rentenversicherungsträgern, Kliniken, Beratungsstellen, Integrationsdiensten, Hochschulen und Bildungsträgern kamen im bfz Würzburg zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen in der Rehabilitation zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand das Thema ADHS bei Erwachsenen. Referent Johannes Schottky, Facharzt am Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin (KPPPM) Schloss Werneck, zeigte auf, wie sich die Wahrnehmung der Diagnose in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und welche Bedeutung sie heute für Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe besitzt.
In Workshops diskutierten die Teilnehmenden unter anderem über Anforderungen an Arbeitsplätze, die Zusammenarbeit verschiedener Netzwerkpartner sowie die Begleitung von Menschen mit ADHS im Reha-Prozess.
„Gerade dieser Austausch über Institutionsgrenzen hinweg macht den besonderen Wert des Reha-Fachtags aus“, sagt Stephanie Moser, Koordinatorin des Reha-Bereichs am bfz Aschaffenburg. „Der Reha-Fachtag liefert jedes Jahr aufs Neue wertvolle Impulse für die tägliche Praxis.“
Die bfz Aschaffenburg engagieren sich gemeinsam mit den Standorten Schweinfurt und Würzburg seit vielen Jahren im Bereich der beruflichen Rehabilitation und unterstützen Menschen bei der beruflichen Neuorientierung und Integration in den Arbeitsmarkt.
Weitere Informationen zu unseren Reha-Angeboten: Berufliche Rehabilitation – Integration & Inklusion – www.bfz.de