Ziel des Projekts „Zam schaffa“ ist es, die Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Arbeitsleben sichtbar zu machen und der Öffentlichkeit näherzubringen. Zu diesem Anlass besuchen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und des öffentlichen Lebens Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an ihren Arbeitsplätzen. Zu Gast im Beruflichen Trainingszentrum (btz) der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) Kempten war Maria Amtmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kempten-Memmingen, die den Tag mit der Standortleiterin des bfz Kempten, Silvia Becker, und weiteren Mitarbeitenden verbrachte. Nach einer kurzen Einführung nahm sich Frau Amtmann viel Zeit, die Teilnehmenden kennenzulernen und sich über deren individuelle Arbeitswege und Erfahrungen zu informieren.
Statt eines reinen Rundgangs stand das aktive Mitwirken im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden verbrachte Frau Amtmann den Tag in den Werkstätten, gravierte Gläser und fertigte kleine Holzarbeiten an. Dabei entstanden viele anregende Gespräche und ein offener Austausch auf Augenhöhe. „Es ist sehr wichtig für mich zu sehen, welche Fertigkeiten nötig sind, um diese Arbeiten auszuführen. Diese Einblicke helfen auch in Gesprächen mit potentiellen Arbeitgebern“, so Maria Amtmann.
Das Fazit der beteiligten Gäste fiel durchweg positiv aus: Gelobt wurden die angenehme Atmosphäre, das gute Miteinander sowie die Sinnhaftigkeit und Qualität der Angebote. Die Projektwoche „Zam schaffa“ machte deutlich, wie wertvoll inklusive Arbeitsangebote für die Region sind und wie wichtig persönliche Begegnungen für gegenseitiges Verständnis bleiben.