Lichter, Sterne und Tannenzweige: Eine heimelig-weihnachtliche Dekoration erwartete rund 30 Mitarbeitende der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) am 9. Dezember. Als Gastgeberin hatte die Fürther bfz-Berufsfachschule für Logopädie in ihre Räume geladen. Die Idee war eine erste schulübergreifende Weihnachtsfeier unter dem Motto: „Die Schulen leuchten“.
„Dieses Leuchten kommt von euch, deinem Einsatz, deiner Geduld, deinen Ideen, deiner Kompetenz und dafür möchte ich heute Abend danken“, so begrüßte Diana Tamele, Koordinatorin der Schulen, die Anwesenden. Rückblickend sei sie stolz auf ein bewegtes und engagiertes Jahr: Da war zum Beispiel die staatliche Anerkennung der bfz-Ausbildung in der Altenpflegehilfe. Oder das Heilerziehungspflegerische Einführungsjahr, das jungen Menschen einen niedrigschwelligen Start in den Beruf ermöglicht. Auch zusätzlich geschaffener Platz in der Ergoschule war für Tamele eine wichtige Entwicklung im zu Ende gehenden Jahr.
Als Gastgeberin hatte Lehrerin Maria Beyer von der Logoschule ein paar logopädische Aktivitäten für die Kolleg*innen vorbereitet: Thematisch ging es dabei neben Sprache und Sprechen ans gemeinsame Trällern, das selbst Singmuffel im Anschluss zugeben ließ: „Singen tut der Seele gut – das sollten wir viel häufiger machen!” Aber auch das Thema Kulinarik kam im Rahmen des Treffens nicht zu kurz: Die Mitarbeitenden des raddadui 56, ein Projekt der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) in Ansbach, hatten gezaubert: Von veganem türkischen Eintopf über herzhafte Schnittchen bis zu klassischem Weihnachtsgebäck.
„Es ist toll und wichtig, dass wir uns auch mal außerhalb von Messen treffen und Zeit zum Austausch haben“, freuten sich viele Mitarbeitende. Namensschilder in der jeweiligen Schulfarbe zeigten die Vielfalt und mischten sich im Lauf des Abends in bunten Gesprächsgruppen.
Kollege Bernd Schmidt umrahmte die Feier musikalisch mit einer Playlist aus bekannten Weihnachtsliedern und Evergreens. Nach rund drei Stunden gab es viel positive Rückmeldung – und eine brodelnde Gerüchteküche: Wer wird die gemeinsame Weihnachtsfeier im kommenden Jahr ausrichten? Denn viele waren sich einig: die schulübergreifende Veranstaltung sollte Tradition werden.