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Mehr Chancen für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Das neu aufgestellte Team des BTZ Mittelfranken freut sich auf neue Teilnehmende, die sie zurück ins Berufsleben begleiten dürfen. Zwei unterschiedliche Leistungen sind möglich.

News Foto: Mehrere Personen stehen nebeneinander aufgereiht und posieren für das Foto

Das Berufliche Trainingszentrum (BTZ) in Mittelfranken hat sich neu aufgestellt. Mit insgesamt sieben Mitarbeitenden ist das Team nun bestens gewappnet, um noch mehr Menschen mit psychischen Erkrankungen bei der Entwicklung von beruflichen Perspektiven, psychischer Stabilität und auf dem Weg (zurück) in den Beruf zu begleiten. Eine Sozialpädagogin, eine Ergotherapeutin und zwei Psycholog*innen arbeiten dabei eng mit Berufstrainer*innen aus der Praxis zusammen.

„Wir stehen hochmotiviert und multiprofessionell bereit für neue Teilnehmende“, sagt Kerstin Lindsiepe. Sie hat vor sieben Monaten die Leitung des BTZ übernommen. „Ich freue mich wirklich, dass wir so ein gutes, komplett altersdurchmischtes Team mit unterschiedlichen Hintergründen gefunden haben, das sich wunderbar ergänzt. In unserem BTZ-Konzept blicken wir bewusst auch mal über den Tellerrand und fokussieren nicht nur auf die berufliche Qualifizierung, sondern immer auch auf Themen im psychosozialen Bereich, und das mit allen Teilnehmenden individuell. Das macht unseren Ansatz zu etwas Besonderem, wenn es um die berufliche Wiedereingliederung geht."

Assessment und Berufliches Training

Aktuell bietet das BTZ zwei Leistungen: ein dreimonatiges „Assessment und Training“, bei dem sich die Teilnehmenden ausprobieren und orientieren können, um neue Perspektiven zu entwickeln, und ein bis zu 12-monatiges „Berufliches Training “, in dem nach einer Orientierungsphase intensiv an fachlichen und sozialen Fertigkeiten gearbeitet wird. Und das sowohl in der Qualifizierung im Haus, in betrieblicher Erprobung als auch im psychosozialen Training und Einzelgesprächen. Im BTZ selbst können die Teilnehmenden, angeleitet durch Berufstrainer*innen, Einblicke in wirtschaftliche Berufe, IT und Medien, Handel und Lager sowie Hotellerie und Gastronomie gewinnen, über betriebliche Erprobungen dann auch darüber hinaus. „Uns alle verbindet das Interesse an Menschen und die Überzeugung, dass in allen unseren Teilnehmenden tolle Ressourcen stecken und sie weiterkommen können“, ergänzt die Leiterin.

Die Wiedereingliederung im BTZ wird über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach dem Sozial- und Rehabilitationsrecht (SGB IX) finanziert. Anträge können bei Kostenträgern wie bei der Agentur für Arbeit oder bei der Rentenversicherung gestellt werden. Bei Interesse melden Sie sich direkt beikerstin.lindsiepe@bfz.de.

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