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Beeindruckende Werkstücke aus der praktischen Berufsvorbereitung

Jugendliche können sich in den Werkstätten der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) ausprobieren. In Ansbach sind seit Schuljahresbeginn Metalluhren, Holzboote und Graffitis entstanden.

News- Bild: Vier Postkarten, die von Schüler*innen selbst gestaltet wurden

Kann ich mir einen Job in diesem Berufsfeld vorstellen – oder bin ich dafür nicht geeignet? Das finden die Schüler*innen des Berufsvorbereitenden Jahres in Kooperation (BVJ-K) in den bfz ganz praktisch heraus. Am Standort Ansbach haben sie seit September die Berufsfelder Farbtechnik und Raumgestaltung, Metall und Holz kennengelernt. 

24 Schüler*innen bereiten sich derzeit in den bfz Ansbach auf eine Ausbildung vor. An zwei Tagen pro Schulwoche sind sie in der Werkstatt, suchen nach Praktika, üben den Bewerbungsprozess und erweitern ihr Allgemeinwissen.  An den restlichen drei Tagen besuchen die Jugendlichen die Ansbacher Berufsschule 1, um den Schulstoff der neunten Klasse zu wiederholen. Wer das Jahr besteht, hat einen Mittelschulabschluss in der Tasche oder verbessert den bereits vorhandenen Qualizierenden Hauptschulabschluss. Finanziert wird das Vorbereitungsjahr von der Regierung von Mittelfranken. 

Viel Kreativität und Talent zeigen schon die ersten Ergebnisse aus den bfz-Werkstätten: Die BVJ-K-Schüler*innen haben zum Beispiel Rosen, Schriftzüge und Pferde durch Schablonen gesprüht. Aus Metall haben sie Schlüsselbretter und funktionierende Standuhren gebaut. Beeindruckend sind auch die Modell-Holzboote mit Mast und Kabine. Wahrscheinlich wird im Berufsfeld Elektronik noch einmal Hand an die Werkstücke gelegt. 

“Jede Schülerin und jeder Schüler hat eine besondere Fähigkeiten oder ein spezielles Talent. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler sehr gern bei der Berufsorientierung und Berufswahl. In den Werkstätten der bfz können sie ihre Fähigkeiten entdecken”, erklärt bfz-Seminarleiterin Ruzanna Aristakesyan. Als Sozialpädagogin steht sie den Jugendlichen nicht nur in den bfz-Räumlichkeiten zur Seite. Auch an den Berufsschultagen ist sie als Ansprechpartnerin bei beispielsweise familiären oder schulischen Problemen vor Ort. 

Die Schüler*innen der BVJ-K haben meist die Mittelschule abgeschlossen, aber im Anschluss noch keinen Ausbildungsplatz gefunden. Grund ist häufig die fehlende berufliche Orientierung. Diese bieten die bfz daher über ein gesamtes Schuljahr praktisch und theoretisch in der BVJ-K an. Die Anmeldung erfolgt über die örtliche Berufsschule. Außer in Ansbach sind die bfz auch in Roth, Gunzenhausen und Dinkelsbühl Kooperationspartner der Klassen.

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